Gelungenes Fahrturnier 2014

 

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Andre Schulze Hobbeling nutzt mit Sepp und Spencer den Heimvorteil und lässt die Konkurrenten hinter sich. Foto: Biniossek

Westbevern - 

Bei Veranstaltungen im Freien liegt vieles am Wetter – und die Prognosen ließen wenig Gutes für das 21. Fahrturnier des RFV „Gustav Rau“ Westbevern erahnen. Doch Petrus hatte mit Turnierchef Hermann-Josef Schulze Hobbeling und seiner Mannschaft weitgehend ein Einsehen.

Von Thomas Biniossek
 

Nur am Samstagnachmittag regnete es, und am Sonntag gab es nachmittags einen kräftigen Schauer. „Dennoch. Alles perfekt“, sagte der erfahrene Leiter, der einmal mehr souverän durch die Veranstaltung führte. Kein tiefes Geläuf, keine „Rutschbahn“ behinderte die Fahrer, die in Ein- und Zweispänner die Dressuren, das Kegelfahren und das Gelände mit den Hindernissen meisterten.

Und vor allem gestern kamen die zahlreichen Zuschauer wieder auf ihre Kosten, konnten bei fast optimalen äußeren Bedingungen die rassigen Fahrten durch die sechs Hindernisse verfolgen. Richtig spannend ging es zu, oft entschieden nur Sekunden über Sieg oder Niederlage.

Ausgezeichnet präsentierten sich dabei die heimischen Gespannfahrer, die es sich natürlich nicht entgehen ließen, sich mit den Konkurrenten von Affhausen, Fröndenberg, Hagen bis Herdecke oder den Nachbarn aus Greven und Wettringen zu messen. So siegte Silke Schulze Hobbeling in der Dressur-Fahrprüfung für Pony-Einspänner, kam An­dre Schulze Hobbeling im Gelände für Pony-Zweispänner der Klasse A auf Rang eins und belegte Aloys Schulze Temming-Hanhoff im Gelände für Pferde-Einspänner Klasse Platz eins. Platzierungen sicherten sich zudem vom ausrichtenden RFV Westbevern Wolfgang Möllers, Norbert Kemner, Heike Joostink, Sandra Stephan, Karl Meckmann, Heinrich Kemper, Eva-Maria Schneider und Waltraud Möller.

Annette Haversiek, die Vorsitzende des Kreisreiterverbandes, lobte die Organisatoren und sagte vor allem an Hermann-Josef Schulze Hobbeling sowie seiner Mannschaft Dank. „Wir haben nur zwei Fahrturniere im Kreis. Umso wichtiger ist es, diese mit so großer Zuverlässigkeit durchzuführen.“ Dass diese Veranstaltung auf hohem sportlichen und bestem organisatorischen Niveau durchgeführt werde, lobte die KRV-Vorsitzende. „Der gute Besuch durch die Zuschauer und vor allem der hervorragende Zuspruch durch die Fahrer weit über die Kreisgrenzen hinaus spricht Bände.“

Die Bilanz des Turnierleiters war ebenso erfreulich. Er richtete seinen Dank an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die Richter und die Sponsoren. Und Franz-Josef Buschkamp, der stellvertretende Landrat, überbrachte den Gruß des Kreistages.

Dressurpokal 2014 - Gesamtwertung zur Zeit 1. Platz

Dressurpokal Milte 2

Auch die dritte Wertungsprüfung ist bereits absolviert. Am Wochenende in Milte galt es, je zwei Reiter in der Kandarren-L und in der Trensen-L-Dressur an den Start zu bringen. Für Westbevern ritten Tanja Alfers, Linda Nienaber, Nicole Dieckhoff und Daniela Beuing. In der Einzelwertung belegten in der Kandarren-L Tanja mit Windhoek einen tollen 2. Platz (WN 7,9) und Linda mit Continus le Grande den 5. Platz. In der Trensen-L wurde Daniela mit Riviera Maya siebte. Dadurch erzielten sie in der Wertungsprüfung in Milte Platz drei. In der Gesamtwertung des Dressurpokals liegt Westbevern damit nach drei Wertungsprüfungen zur Zeit auf Platz 1. Herzlichen Glückwunsch und Viel Erfolg beim Finale im September auf unserem MGM-Turnier!

Dressurpokal 2014 - 2. Wertungsprüfung gewonnen

Auch der Dressurpokal der Sparkasse lief ganz im Sinne des Gustavs!!! Kristina Kremeyer, Nicole Dieckhoff und Daniela Beuing konnten in der L-Dressur auf Trense punkten und siegte in der 2. Wertungsprüfung. In der Einzelwertung ging der Sieg an Daniela Beuing mit der Wertnote 7,5  und Nicole Dieckhoff belegte mit der Wertnote 6,8 den siebten Platz.

Dressurpokal Oelde

Nach dem 2. Platz in der ersten Wertungsprüfung und dem Sieg in der zweiten Wertungsprüfung geht Westbevern nun in der Gesamtwertung in Führung. Die nächste Wertungsprüfung findet in Milte statt, das Finale ist auf unserem MGM-Turnier. Weiterhin viel Erfolg und herzliche Glückwünsche!

Springpokal 2014 - 1. Wertungsprüfung gewonnen

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Bei der 1. Wertungsprüfung im Springpokal 2014  ritten Nina Stegemann mit Shire , Thomas Baune mit Cacallino, Tanja Alfers mit Wilma und Kathrin Kolkmann mit Lady Lissabon. Sie siegten in der  Mannschaftswertung vor den Mannschaften Lippborg-Unterberg, Oelde, Ostbevern, Albersloh, Milte-Sassenberg, Geisterholz/Wadersloh, Sendenhorst, Vornholz, Rinkerode, Ennigerloh-Neubeckum. In der Einzelwertung belegte Tanja Alfers den 4. Platz und Thomas Baune den 5. Platz.
 Herzlichen Glückwunsch!

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Strahlende Gesichter gab es bei der Siegermannschaft des ersten Wertungsspringen des Volksbank-Springpokals (v.l.) Herbert Figgener (Springbeauftragter KRV Warendorf), Thomas Baune, Tanja Alfers, Nina Stegemann, Kathrin Kolkmann (alle RFV „Gustav Rau“ Westbevern) und Ann-Christin Robbert (Volksbank Beckum-Lippstadt) Foto: Penno

Kreis Warendorf - 

Auf der Pferdeleistungsschau des RFV „St. Georg“ Wadersloh erfolgte der Startschuss für die zweite der Mannschafts-Prüfungsserien im Kreisreiterverband Warendorf. An Pfingstmontag wurde der reitsportliche Wettstreit um den Springpokal der Genossenschaftsbanken im Kreis Warendorf in der ersten von vier Etappen der laufenden Saison zur Abendstunde ausgetragen. Es siegte der RFV „Gustav Rau“ Westbevern, der strafpunktfrei in einer Zeit von 2:38,42 Minuten aus dem Wettbewerb hervorging. Für Westbevern waren Nina Stegemann mit Pure Pitu, Kathrin Kolkmann mit Lady Lissabon, Tanja Alfers mit Wilma und Thomas Baune mit Cavalino am Start.

 

Auf dem zweiten Platz folgte der RV Lippborg-Unterberg, der Luisa Hoff mit Devonport, Carina Schoppengerd mit Floresco, Lina Thülig mit Racy Attention und Tobias Kalthoff mit Lacoretto nominiert hatte. Auch seine Mannschaft blieb als zweite von elf Equipen in der Prüfung Klasse L strafpunktfrei, benötigte im Umlauf allerdings 2:40,50 Minuten.

Den dritten Edelmetallplatz belegte der RFV Oelde, dessen Aktive deutlich schneller unterwegs waren (2:29,67 Minuten), bei höherem Risiko allerdings vier Strafpunkte hinnehmen mussten. Die Oelder Farben wurden von Andrea Frische auf Crazy Boy F, Bernhard Kobrink auf Royal K, Martin Schultenkemper auf Saphira und Anke Lütkemöller auf Uncle Sam L präsentiert.

Der RFV Ostbevern, einer der Favoriten im Springpokal-Wettbewerb, musste sich zunächst mit dem vierten Platz begnügen (4/2:30,18). Für ihn punkteten Sabrina Rusche auf WB La-Luna, Nina Strotjohann auf Quiet Lady, Reinhard Knappheide auf Sadonik und Kristina Hollmann auf Bon Jovy. Ostbevern will in der Prüfungsserie noch Boden gutmachen.

An fünfter Stelle folgte der RFV Albersloh (8/2:24,10), 2013 bis zur dritten Prüfung noch führend und im Finale mit Westbeverns Equipe an zweiter Stelle notiert. Reinhard Lütke-Harmann mit Chocolat, Helena Wiederin mit Quaentino, Christina Körkemeyer mit Cheeky on Cloud und Henrik Finke mit Frida Kahlo waren zwar das schnellste Team im Kreis der platzierten Equipen, mussten jedoch acht Strafpunkte in Kauf nehmen.

Milte-Sassenbergs Reiter, die Titelverteidiger, sind traditionelle Spätstarter. Sie gingen 2013 erst beim Finale auf die Überholspur. Pfingstmontag rangierten sie mit Michael Pfisterer und Cora, Natalie Freye und Camillo, Martin Fink und Leslie sowie Carsten Rotermund auf Belle de Jour vL zunächst einmal an sechster Stelle. Ihnen folgten die Startgemeinschaft RV Geisterholz/„St. Georg“ Wadersloh und die Reitervereine Sendenhorst, Vornholz, Rinkerode sowie Ennigerloh-Neubeckum.

In der Einzelwertung dominierte Birgit Nienkemper (RV Geisterholz) auf Primeval´s Pussy (0/46.05) vor Günther Lange (RFV Sendenhorst) auf Quintilian (0/47.03) und Sabrina Rusche (RFV Ostbevern) auf WB La-Luna (0/48.22). Tanja Alfers (RFV Westbevern) belegte mit Wilma den vierten Platz (0/50.07), gefolgt von Thomas Baune (RFV „Gustav Rau“ Westbevern) auf Cavalino (0/50.14).

Kutschenwallfahrt mit 79 Gespannen

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1988 wurde die erste Kutschenwallfahrt nach Telgte durchgeführt, inzwischen ist sie aus dem Terminkalender der Stadt und der Wallfahrtsgemeinde St. Marien nicht mehr wegzudenken. Und auch dieses Mal hat diese Wallfahrt per Kutsche in all ihren Ausprägungen nichts an Attraktivität eingebüßt, wie der große Korso durch die Stadt am Nachmittag verdeutlichte. Hunderte von Besuchern in der Planwiese und in der Altstadt können sich nicht täuschen.

Insgesamt 79 Gespanne machten sich trotz des wirklich schlechten Wetters auf den Weg. „Damit hatten wir angesichts von 60 Millimetern Niederschlag am Vortag nicht gerechnet“, freute sich Petra Weiligmann. Die Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins „Gustav Rau“ Westbevern, die zusammen mit der Stadt und der Kirchengemeinde St. Marien für diese Wallfahrt verantwortlich zeichnete, war zudem überrascht von dem Besucherandrang beim Korso durch die Stadt. Nicht nur am Markt, sondern bereits an der Planwiese und auch in den Altstadtstraßen standen die Fans dicht an dicht, applaudierte und fotografierten das Spektakel. Die neue Streckenführung direkt vor der Tür des Wohnstiftes St. Clemens kam dabei besonders gut an. „Das ist hier im Haus total klasse aufgenommen worden“, berichtete Leiterin Carla Bukmakowski. Die Bewohner hätten den Korso am Fenster und direkt am Straßenrand gemeinsam mit Anwohnern verfolgt.

Verregnet, dessen ungeachtet ordentlich besucht, war die Messe, die Propst Dr. Michael Langenfeld zusammen mit dem münsterischen Dompropst Kurt Schulte zelebrierte. Langenfeld dankte der Stadt und dem Reitverein für deren Engagement und freute sich, erstmals diese Kutschenwallfahrt begleiten zu dürfen. In seiner Predigt sagte Dompropst Schulte, dass Kutschfahrten durchaus etwas Spirituelles hätten. Er wies darauf hin, dass Menschen den Blick zum Himmel gerichtet haben und das Staunen an den Glauben nicht verlieren sollten. Dennoch gelte es auch, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen. Und er forderte dazu auf, sich einzumischen, damit „unsere Welt den Weg zum Besseren geht.“ Schmunzelnd sagte er dann Danke: „Danke, dass sie gekommen sind. Was hätten wir hier oben auch ohne Sie gemacht?“

Eine Auszeichnung ging an insgesamt fünf Preisträger: Die größte Gruppe stellten die Nordwalder. „Eigentlich wie jedes Jahr“, stellte Gabi Wilken von der Stadttouristik mit einem Schmunzeln fest. Der Preis für die originellste Kutsche ging an Meike Kraus (Laer). Zwei Zusatzpreise in dieser Kategorie gingen an Günter Hegekötter (Nordwalde) und Anja Margorsch (Telgte). Die Auszeichnung für schönste Sonntagskutsche erhielt Josef Stamkötter (Warendorf) während Hermann Dinkhoff (Ochtrup) für den schönsten Jagdwagen mit einem Preis bedacht wurde.

 

 

Dressurpokal zur Zeit 2. Platz

Siegerehrung

Die erste Wertungsprüfung im Dressurpokal 2014 fand am 04.Mai in Sendenhorst statt. In der Mannschaftsdressurprüfung der Kl . A belegte unsere Mannschaft den 2. Platz. Es ritten Hendrik Wiegert auf Felipe, Tim Kolkmann auf Aperol, Kathrin Kolkmann auf Lady Lissabon und Marie Dartmann auf Roosevelt. Trainiert wurde die Mannschaft von Karin Schulze Topphoff und Tanja Alfers, vorgestellt wurde sie von Daniela Beuing.
 Herzlichen Glückwunsch!

Sieg beim Jugendturnier in Münster-Handorf

Bild Jugendturnier

Der Wettkampf um die Jugendstandarte der Stadt Münster war eine tolle Veranstaltung für unseren Verein. Wir freuen uns sehr über den Sieg und den 12. Platz in diesem Wettkampf.  In der Siegermannschaft ritten Nina Stegemann mit Asamoah, Tim Kolkmann mit Aperol, Kathrin Kolkmann mit Lady Lissabon und Annika Schnüpke mit Continius le Grande. ( Mit auf dem Bild: Reitlehrerin Karin Schulze Topphoff) In der Einzelwertung belegte Annika den 1. Platz, Nina den 7. Platz, Kathrin den 9. Platz und Tim den 10. Platz. In der zweiten Mannschaft ritten Ailine Schnüpke mit Rock Star, Marie Dartmann mit Roosevelt, Hendrik Wiegert mit Wilma und Christina Erpenbeck mit Houston`s Hillary. Gemeinsam mit Karin Schulze Topphoff war Tanja Alfers für die Dressur-Ausbildung der Mannschaften verantwortlich. Die Springausbildung erfolgte bei Matthias Schnüpke, Vormustern bei Christian Schulze Topphoff und Theorie bei Ulrike Schlieper. Allen Ausbildern herzlichen Dank für die gute Vorbereitung.

Die Westfälischen Nachrichten berichteten folgendes:

Einen Start-Ziel-Triumph legten die Reiter des RV Gustav Rau Westbevern hin und verteidigten ihren Titel. Die Jugendstandarte der Stadt Münster geht erneut nach Westbevern.

 
 

Einen Start-Ziel-Sieg haben die Reiter vom RV Gustav Rau Westbevern am Wochenende hingelegt. Damit haben sie den Titel vom Vorjahr verteidigt. Schon nach der Dressurprüfung ging die Equipe beim kombinierten Mannschaftswettkampf um die Jugendstandarte der Stadt Münster in Führung und ließ sich den Sieg auch nach den weiteren Teilprüfungen, Theorie, Vormustern und Springen nicht mehr nehmen.

Trainerin Karin Schulze Topphoff, die das Team gemeinsam mit Tanja Alfers und Matthias Schnüpke vorbereitet hatte, freute sich, dass die Titelverteidigung so glatt gegangen war. Im Trophäenschrank des Vereins wird die Standarte nun neben der Standarte stehen, die der Verein im Januar beim K+K-Cup in der Halle Münsterland gewann. Zur Jugendmannschaft gehörten Annika Schnüpke mit Continius le Grande, Kathrin Kolkmann und Lady Lissabon, Tim Kolkmann mit Aperol und Nina Stegemann mit Asamoah. Annika Schnüpke siegte zudem in der Einzelwertung. Damit nicht genug: Der RV Westbevern gewann auch den erstmals von den Westfälischen Nachrichten ausgelobten Preis des größten Fanclubs und darf sich über 250 Euro für die Jugendkasse freuen, die der WN-Marketingleiter Marc Zahlmann überreichte.

Im Standartenwettkampf belegte die von Christina Nordhues vorgestellte Mannschaft vom RV St. Georg Saerbeck Rang zwei. Der dritte Platz ging an den im vergangenen Jahr neu gegründeten Verein RV Nienberge-Schonebeck. Trainer Andreas Geßmann war sehr zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, die trotz einiger Springfehler aufgrund der guten Vorleistungen keinen Platz mehr in der Endabrechnung abgeben mussten. Nach Platz zwei beim K+K-Cup ein mehr als guter Start in die Saison für den noch jungen Verein, zu dessen Team auch zwei noch mannschaftsunerfahrene Amazonen gehörten. Die blauen Schleifen für den vierten Rang gingen an den RV Albachten, der sich mit vier fehlerfreien Ritten im Springen in der Endabrechnung um zwei Plätze verbessern konnte.

Insgesamt freuten sich die Veranstalter in diesem Jahr über deutlich mehr Zuschauer beim Jugendturnier. „Es ist schön, dass die jungen Reiter hier so toll unterstützt werden“, betonte Marc Zahlmann. Jugendförderung sei sehr wichtig, schließlich seien sie die Spitzensportler von morgen.

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