Das Glück dieser Erde...

16 Kinder des RFV Gustav Rau Westbevern nutzen den Start in die Ferien mit der Teilnahme an einem Osterlehrgang mit Ponys in der Vielseitigkeit.

Den Start in die Osterferien verbanden 15 Mädchen und ein Junge der Ponyabteilung des RFV Gustav Rau Westbevern mit einem dreitägigen Lehrgang in der Vielseitigkeit. Dieser beinhaltete aber nicht nur den sportlichen Teil mit den Disziplinen Springen, Gelände und Dressur, sondern auch die Förderung des Zusammenhaltes und den Teamgeist. „Super, ihr habt toll mitgemacht. Wir alle sind begeistert“, hob Tina Prinz bei der Übergabe der Urkunden hervor und schloss die Ausbilderinnen mit ein. Die Eltern der Kinder hatten auch ihren Teil mit der Verpflegung dazu beigetragen, damit der Lehrgang in der Vielseitigkeit zu einer runden Sache wurde.

Die Grundelemente in der Vielseitigkeit rückten in den Mittelpunkt der reitsportlichen Ausbildung. Mit einem Springtraining unter Leitung von Simone Baune nahm der Lehrgang seinen Anfang auf der Vereinsreitanlage in Vadrup. Am zweiten Tag ging es nach Greven zum Training im Gelände. Im Programm stand aber auch das Tempomachen auf der Rennbahn. Nina Stegemann leitete diesen Trainingstag, der in großer Runde mit einem Grillabend seinen Ausklang nahm. Teil drei des Lehrgangs beinhaltete die Dressur unter Leitung von Daniela Beuing, wieder in heimischer Umgebung in Vadrup.

Intensiv und sehr detailliert wurde in den drei Bereichen der Vielseitigkeit trainiert. Abgerundet wurde die Veranstaltung, die den jungen Aktiven auf den Ponys viel Freude bereitete, mit einem Erste-Hilfe-Kurs unter Leitung von Laura Dienhart, wobei die Verbindung und das Gefühl zum Pony ein wesentlicher Bestandteil waren. Einer Wiederholung in der Vielseitigkeit, die gerade auch beim RFV Gustav Rau gefördert wird, steht nichts im Wege, schließlich blickte man am Ende in viele zufriedene Gesichter. Vereinsvorsitzende Petra Weiligmann, die kurz vorbeischaute, lobte das Engagement des verantwortlichen Teams, das ganze Arbeit geleistet hatte.

Telgter Kutschenwallfahrt, Christi-Himmelfahrt

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Die Kirchengemeinde St. Marien, der Reit- und Fahrverein „Gustav Rau“ und die Stadt Telgte laden seit fast drei Jahrzehnten zur Telgter Kutschenwallfahrt ein. bischofoverbeck

Die Kutschenwallfahrt wurde erstmalig zum 750-jährigen Stadtjubiläum im Jahr 1988 ins Leben gerufen und findet seither immer mehr Anklang. Aus dem Münsterland, Emsland und dem Sauerland reisen die rund 100 Pferdegespanne an.

Bereits am frühen Vormittag treffen die ersten Kutschen auf der Planwiese in Telgte ein. Ob Friesen, Isländer, Fjordpferde, Haflinger oder Mini-Pferde: Jeder Pferdenarr wird seine Freude an diesem Bild haben. Besonders die prächtig geschmückten Landauer, Wagonetten, Gigs, Federwagen und Münsterländer Jagdwagen versetzen jedes Jahr tausende Schaulustige ins Staunen.

Um 11:30 Uhr beginnt der Tag mit einer Wallfahrtsmesse unter freiem Himmel auf der Planwiese. Nach einer Mittagspause und einer kurzen Andacht werden die Kutschen einzeln vorgestellt. Die drei schönsten Kutschen werden von einer Fachjury prämiert.

Gegen 15:00 Uhr schlängelt sich der Kutschenkorso dann durch die historische Altstadt. Der Anblick der Kutschen und das Klappern der Hufe sind ein besonderes Ereignis, das einmalig in der Region Münsterland ist.

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Mannschaftsfoto und Event-Tag für die Reiter

Nach dem Gewinn der Jugendstandarte stand für die Westbeverner Aktiven, Ausbilder, Pferdezüchter und Helfer die Siegerehrung an.

Nach dem Gewinn der Jugendstandarte stand für die Westbeverner Aktiven, Ausbilder, Pferdezüchter und Helfer die Siegerehrung an. Foto: Niemann

Dressur, Vormustern, Theorie und Springen standen auf der Agenda beim Wettkampf um die Jugendstandarte der Stadt Münster, der im Pferdeleistungszentrum in Handorf ausgetragen wurde. Im Gesamtergebnis mit dem RFV Gustav Rau Westbevern als Sieger. Dem sportlichen Teil folgte nun die Siegerehrung in der Reithalle in Vadrup.

Dort bot sich ein prächtiges Bild, als die aktiven Nachwuchsreiter, Ausbilder, Pferdebesitzer und Helfer inmitten des sandigen Vierecks Aufstellung genommen hatten, Neben Beifall von den Anhängern wurde ihnen Anerkennung von verantwortlicher Stelle zuteil. Petra Weiligmann als erste Vorsitzende stellte das Engagement aller am Erfolg Beteiligten heraus, lobte das Miteinander und den Zusammenhalt. „Nur so ist es möglich, dass ein Zahnrad in das andere greift.“ Dass der RFV Gustav Rau Westbevern in Handorf zwei Mannschaften stellte, unterstreicht, wie breit der Verein bei der Nachwuchsarbeit in der Breite gut aufgestellt ist. Das zweite Aufgebot landete auf Platz zwölf. Dazu tragen zahlreiche ehrenamtlich tätige Ausbilder ihren Teil bei, indem sie ihr Wissen an die Jugend weitergeben. „Darauf sind wir stolz und können darauf bauen“, freute sich Petra Weiligmann, die bezogen auf die Jugendstandarte Tanja Alfers, Karin Schulze Topphoff (Trainer), Matthias Schnüpke (Springen), Paul Holtgräve (Dressur), Christian Schulze Topphoff (Vormustern) und Simone Baune (Theorie) hervorhob. Zusammen mit den Aktiven, den Pferdebesitzern und den Helfern bildeten sie ein Team, das mit dem Gewinn der Jugendstandarte der Stadt Münster für ein erneutes Highlight im Vereinsleben sorgte.

Kathrin Kolkmann, Tim Kolkmann, Annika Schnüpke und Sabine Schulze Beckendorf, die die siegreiche Mannschaft bildeten, bekamen ein Mannschaftsfoto überreicht. Sie und die Mitglieder des zweiten Aufgebotes – Emma Hölscher, Rosa Veltmann, Marie Dartmann und Lynn Rehrer – sowie alle Mitglieder der Mittwoch-Reitgruppe, die noch in keiner Mannschaft geritten haben, bekamen einen Event-Tag zur Teambildung geschenkt, den sie bis zum Sommer einlösen werden.

Der RFV Gustav Rau Westbevern bietet über die Trainingsarbeit hin­aus auch Lehrgänge an. Für alle Ponyreiter folgt vom 7. bis 9. April eine Fortbildung in der Vielseitigkeit mit Dressur, Springen und Gelände.

Motivierte Reiter bei strahlendem Sonnenschein

Sabine Schulze Beckendorf vom ausrichtenden RFV Gustav Rau Westbevern unterwegs im Stil-Geländeritt der Klasse A auf Quinie.

Sabine Schulze Beckendorf vom ausrichtenden RFV Gustav Rau Westbevern unterwegs im Stil-Geländeritt der Klasse A auf Quinie. Foto: R. Penno

So hatten sich das die Organisatoren vom RFV Gustav Rau Westbevern vorgestellt: Eine volle Anlage an beiden Tagen, viele Teilnehmer und zahlreiche Zuschauer. Zu verdanken war das dem guten Wetter und dem guten Sport der jugendlichen Reiter.
 

Märzturnier an der Vereinshalle - 25./26. März 2017

Liebe Reiter, liebe Freunde des Reitsports,

der Frühling kommt! Wir freuen uns auf unser diesjähriges Märzturnier, bei der die Jugend in Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsprüfungen an den Start geht.

Besuchen Sie uns an unserer Vereinsanlage in Westbevern. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Vereinsreithalle      Der Reitnachwuchs ist beim Hallenturnier des RFV „Gustav Rau“ Westbevern an diesem Wochenende willkommen. Für die Veranstaltung gibt es insgesamt 400 Nennungen.

Wir beginnen am Samstag um 8.00 Uhr mit einer Dressurreiterprüfung Kl. L, es folgen Dressurprüfungen und am Nachmittag ein Stil- Geländeritt der Kl. E. Unterhaltungsmagnet ist gegen Abend das Schauprogramm "Jump and Drive". Am Sonntag beginnen wir um 8.30 Uhr mit der ersten Springprüfung. Abgerundet wird das Turnier am Nachmittag mit dem Stil-Geländeritt der Kl. A.

Hier können Sie den genauen Zeitplan einsehen: Zeitplan Märzturnier Westbevern-Vadrup

Trainingstag 2017 - Ein tolles Ergebnis

Richter Paul Gummelt (r.) gab beim Turniertag des RFV Gustav Rau Westbevern den 86 Teilnehmern Tipps. Der Jugendvorstand hatte diese Aktion vorbereitet.

Der Jugendvorstand des RFV Gustav Rau Westbevern hatte zum Reitertag unter Wettkampfbedingungen eingeladen – und knapp 90 Reiterinnen und Reiter nahmen an dieser Veranstaltung teil. „Ein tolles Ergebnis“, sagte die Vereinsvorsitzende Petra Weiligmann.

„Unser Jugendvorstand macht das toll“, lobte Petra Weiligmann, Vereinsvorsitzende des RFV Gustav Rau Westbevern, das Team für die Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Trainingstages unter Turnierbedingungen, der am Samstag mit 86 Teilnehmern eine sehr gute Resonanz hatte. Paul Gummelt, der sich einmal mehr als Wertungsrichter zur Verfügung gestellt hatte, um den Aktiven bei der Dressur und dem Springen über die Schulter zu schauen, ihnen Tipps und Anregungen zu geben, legte gleich nach: „Das ist für den Verein und die jungen Aktiven eine gute Voraussetzung für eine derartige Veranstaltung, wenn sich die Mitglieder des Jugendvorstandes engagieren und Verantwortung übernehmen. So etwas sieht man gerne.“

Gummelt nahm sich nach jedem Ritt die Zeit, im Dialog die mit dem Aktiven Fehler zu besprechen. Er ließ auch hier und da ein zweites Mal das Überspringen von Hindernissen wiederholen, um Reitern und Pferd Sicherheit zu geben. „Vorausschauend denken und reiten, die Anlehnung an das Pferd finden, damit es zu einer Einheit wird“, gab der Richter den Aktiven mit auf den Weg durch die Trainingseinheit, die nicht nur unter Turnierbedingungen stattfand, sondern auch vor zahlreichen Besuchern in der Reithalle durchgeführt wurde.

Gummelt freute sich über die sportliche Entwicklung der Westbeverner, die sie in den vergangenen Monaten gezeigt haben. „Es ist wichtig, dass die jungen Reiterinnen und Reiter auch Fehler bei sich suchen, wenn es nicht so rund gelaufen ist, wie sie sich das vorgestellt haben. Jeder ist gefordert, eigene Fehler einzugestehen. Das prägt, fördert und macht Wege frei.“

Von den Anfängern bis zu den Etablierten nahmen alle Teilnehmer die Gelegenheit wahr, die vorgegebenen Elemente im Parcours zu absolvieren und sich anschließend der fachlichen Kompetenz Gummelts zu stellen. „Hier ist eine sehr gute Basis der Ausbildung gegeben und viel Potenzial vorhanden“, so der Richter.

Der Start erfolgte im Stilspringen Klasse L, setzte sich über den A- und E-Bereich bis zum Springreiterwettbewerb bis zur Mittagspause fort. Am Nachmittag standen die Dressurreiterprüfung Klasse E, ein Einfacher Reiterwettbewerb sowie die Dressurreiterprüfungen der Klasse A und Klasse L auf dem Programm.

Der Jugendvorstand mit seiner Vorsitzenden Nina Stegemann nahmen das ausgesprochene Lob gerne entgegen, freuten sich aber auch über die hohe Teilnehmerzahl, die ihren mit der Durchführung eines Trainingstages unter Turnierbedingungen Recht gibt. „Es ist schön, dass unser Angebot so gut angenommen wird“, sagte Stegemann.

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